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Der Megaupload-Gründer

Kim Dotcom ist pleite, muss wohl ins Gefängnis

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Dem Internetunternehmer und Ex-Megaupload-Betreiber Kim Dotcom ist nach eigener Aussage das Geld ausgegangen. Die Anwaltskosten seien schuld, jetzt droht dem Exzentriker Gefängnis.

„Es ist offiziell: Ich bin pleite“ twitterte Kim Dotcom, früher bekannt als Kim Schmitz. Seine Geldreserven seien komplett für seine Verteidigung draufgegangen, so Dotcom per Skype auf der unBound Digital conference in London. Sein Anwaltsteam habe gekündigt, nachdem ihm das Geld ausgegangen war.


Anfang 2012 wurde der Gründer der Filesharing-Dienste Megaupload und Mega in seiner Wahlheimat Neuseeland wegen mutmaßlichen Urheberrechtsverletzungen festgenommen. Die Behörden fordern seitdem Dotcoms Auslieferung in die USA. Bisher hat er sich erfolgreich dagegen gewehrt. Dotcom ist derzeit auf Kaution frei und die Miete für seine 24-Millionen-Dollar-Villa ist noch bis Mitte 2015 vorausbezahlt. Die neuseeländische Regierung könnte nun aber die Mittellosigkeit des einstigen Multimillionärs ausnutzen, indem sie die Kaution widerruft. Aufgrund seines ausschweifenden Lebensstils sei er schließlich ein leichtes Ziel. „Es ist schwer, nicht aufzufallen, wenn auf deinen Nummernschildern ‚Gott‘ und ‚Stoned‘; steht“, so Dotcom. Und fügt hinzu: „Wenn ich zurück ins Gefängnis gehe, schickt mir Postkarten. Postkarten mit Katzen drauf.“

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