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Apple: So gut ist das Macbook Air 2020

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Das neue Macbook Air hat dank verbesserter Tastatur, doppelt so viel Speicherplatz und günstigerem Preis das Potential zum Mac für Jedermann

Apple ersetzt die Butterfly Tastatur

Das Macbook Air ist einfach nicht totzukriegen. Kurzzeitig hat Apple versucht, das günstige Einsteiger-Modell mit einer sleekeren Variante, dem MacBook ohne Namenszusatz, zu verdrängen, das ebenso klein und leicht war, aber in schickeren Farben daherkam und mehr Power unter dem Gehäuse hatte. Ob das etwas teurere Gerät auch bei den Kunden ankam? Wohl nicht zu einem ausreichenden Maße, denn 2019 wurde das Gerät endgültig aus dem Sortiment genommen - und durch ein generalüberholtes MacBook Air ersetzt.

Die insgesamt dritte Generation des MacBook Air war nun auch in den drei Farben Gold, Silber und Space Grau erhältlich, leistungsfähiger und wurde sogar im Preis gesenkt. Das gute Stück hatte nur ein Problem: Es war mit einer sogenannten Schmetterling-Tastatur ausgestattet, dank derer das Macbook Air zwar dünner wurde, die aber auch als hitze- und fehleranfällig gilt. Ein möglicher Ausschlussgrund für alle Nutzer, die viel auf dem Gerät tippen und vielleicht auch aus beruflichen Gründen nicht auf ein zuverlässiges Keyboard verzichten wollen. Mit dem neuen MacBook Air ist damit Schluss, denn das 2020 Modell hat erstmals das neuartige Magic Keyboard verbaut, das beim aktuellen 16 Zoll MacBook Pro Premiere feierte. Die Magic Tastatur funktioniert auf Basis eines Scherenmechanismus, wodurch ein Tastenhub von 1 Millimeter entsteht, der ein komfortables und zuverlässiges Tastengefühl hinterlässt. 

 

Die restlichen Eckdaten des MacBook Air 2020

Während sich bis auf die neuartige Tastatur optisch nicht viel verändert hat, sieht es unter dem Gehäuse des neuen MacBook Air doch gänzlich anders aus. Die CPU-Leistung des neuen Geräts, das mit macOS Catalina ausgeliefert wird, ist nun ein bis zweimal schneller und auch die Grafikleistung wurde um bis zu 80% verbessert. Konkret hat das MacBook Air 2020 Intel Core Prozessoren der 10. Generation bis zu 1,2 GHz Quad-Core Core i7 mit Turbo-Boost-Geschwindigkeiten von bis zu 3,8 GHz verbaut. Die Intel Iris Plus Grafikkarte schafft auch grafikintensivere Anwendungen wie Games oder Video-Edit-Programme.

Auch die Speicherkapazität wurde ausgebaut und beginnt jetzt bei 256GB beim günstigsten Modell und reicht bis zu 2 TB beim Topmodell. Das neue Macbook Air verfügt ebenfalls wieder über ein 13 Zoll Retina-Display, das für lebendige Bilder und gestochen scharfen Text sorgt, die Touch ID-Funktion, ein großzügiges Trackpad und einen gewohnt ausdauernden Akku. Das Air 2020 liefert verbesserte Sicherheits- und Datenschutz-Standards durch Apples T2 Security Chip, der beim Startvorgang prüft, ob installierte Software manipuliert wurde. 

Das neue MacBook Air 2020 wird ab dem Zeitraum zwischen 23. und 28. April lieferbar sein und soll in der günstigsten Ausführung nur mehr 1.199 Euro kosten. Bislang ist davon auszugehen, dass es aufgrund des Coronavirus nicht zu Verzögerungen bei der Auslieferung kommen wird.