E-Book-Reader: Verkäufe brechen ein

14.12.2012 | Stefan Mayr
E-Book-Reader: Verkäufe brechen ein Bild: getty images
Letztes Jahr noch als die Revolution des Lesevergnügens gefeiert, verschwinden E-Book-Reader immer mehr in der Versenkung. Dennoch könnten die Geräte vor dem Aussterben bewahrt werden.
Davon gehen zumindest die Analysten von IHS iSuppli aus. Gegenüber dem vergangenen Jahr sollen die Verkäufe 2012 um 36 Prozent auf 14,9 Millionen Stück fallen. Im kommenden Jahr sollen die Absatzzahlen noch weiter zurückgehen. Schuld an dem Einbruch sei das Konzept der Geräte an sich, so die Marktforscher. E-Book-Reader taugten nur einem Zweck und würden deshalb oft recht schnell durch Tablets ersetzt, die bekanntlich weit mehr Funktionen bieten.

Um den drohenden Ruin dieser Geräteklasse doch noch abzuwenden, würden Hersteller die Preise senken müssen. Im direkten Vergleich seien Anbieter wie Amazon noch besser dran, da diese sowohl Hardware als auch die Bücher aus selber Hand anbieten.